Die Wärmeplanung wird erfüllbar
Eine Kommune, die planen muss, braucht am Ende einen Erzeuger, ein Netz und einen Betreiber. CIRCULIS bringt diese drei Rollen in einem Vorhaben zusammen, statt sie nacheinander auszuschreiben.
CIRCULIS ist ein Systemansatz für Kommunen, Landkreise und Gewerbestandorte. Er verbindet die Erzeugung von Strom und Wärme, deren gestufte Nutzung, ein Nahwärmenetz, Lebensmittelerzeugung und den Stoffkreislauf zu einem Standortverbund — mit dem Ziel, dass jede Stufe die nächste versorgt und am Ende möglichst wenig ungenutzt bleibt.
Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet die Kommunen, eine Wärmeplanung aufzustellen — die größeren früher, die kleineren später. Die Pflicht besteht; woher die Wärme kommen soll, ist damit noch nicht beantwortet. Vielerorts gibt es weder ein Netz noch einen Erzeuger noch einen Betreiber, der beides auf sich nimmt.
Gleichzeitig stehen an denselben Orten Reststoffe zur Verfügung, die entsorgt statt genutzt werden, und Abwärme, die ungenutzt entweicht. Jede dieser Anlagen für sich rechnet sich schwer: Ein Blockheizkraftwerk ohne Wärmeabnehmer, eine Kreislauf-Fischzucht mit zugekaufter Wärme, ein Gewächshaus mit Klimaanlage — jeweils möglich, jeweils teuer.
CIRCULIS setzt nicht an einer dieser Anlagen an, sondern an ihrer Verkettung. Der Ansatz beschreibt, in welcher Reihenfolge und mit welchen Schnittstellen die Bausteine zusammenwirken, damit aus einzelnen Vorhaben ein Standort wird, der sich trägt.
Der Maßstab. Ein Verbund ist gelungen, wenn keine der Stufen auf einen externen Zukauf angewiesen ist, den eine andere Stufe selbst erzeugt.
Die folgende Darstellung beschreibt, welche Aufgabe jeder Baustein im Verbund erfüllt. Die konkrete Verschaltung, die Auslegung der Stufen und die Verfahren, aus deren Zusammenwirken der geschlossene Verbund entsteht, sind nicht Gegenstand dieser Darstellung.
Eine Kommune, die planen muss, braucht am Ende einen Erzeuger, ein Netz und einen Betreiber. CIRCULIS bringt diese drei Rollen in einem Vorhaben zusammen, statt sie nacheinander auszuschreiben.
Was heute entsorgt wird, tritt im Verbund als Eingangsstoff der nächsten Stufe auf. Das senkt zugleich die Entsorgungskosten und den Zukauf — an zwei Stellen zur gleichen Zeit.
Strom, Wärme, Dünger und ein Teil der Lebensmittel entstehen vor Ort. Der Standort bleibt am Netz, ist aber weniger davon abhängig, was auf dem Netz gerade passiert.
Wirkung auf Energie, Stoffströme und Beschäftigung wird gemessen und dokumentiert. Fördergeber verlangen das — und die Messkette ist ohnehin für die Betriebsführung erforderlich.
Der Ablauf ist eine Reihenfolge, keine Zeitangabe. Dauer und Umfang hängen von Standort, Genehmigungslage und Finanzierungsstruktur ab.
Welche Reststoffe fallen in welcher Menge und Qualität an? Welche Wärmeabnehmer gibt es in welcher Entfernung? Welche Flächen und Genehmigungen stehen zur Verfügung? Ohne gesicherte Substratmengen und ohne Abnehmer beginnt nichts.
Auslegung der Bausteine auf den Standort, Genehmigungsweg, Gesellschafts- und Finanzierungsstruktur, Beteiligung der Kommune, Wärmeliefer- und Abnahmeverträge.
Errichtung in Abschnitten — in aller Regel Erzeugung und Netz zuerst, die weiteren Stufen danach —, Qualifizierung des Personals, Übergang in den Regelbetrieb.
Vorhaben dieser Art berühren die örtliche Daseinsvorsorge. Eine Beteiligung der Gemeinde — gesellschaftsrechtlich, über Anschlussverträge oder über die Bürgerschaft — ist deshalb kein Zugeständnis, sondern eine Voraussetzung der Genehmigungsfähigkeit und der Akzeptanz. Sie wird von Beginn an mitgeführt.
Inhaberin der Marke und des zugehörigen Know-hows, Herisau, Schweiz. Sie entwickelt den Systemansatz, begleitet die Standortprüfung und vergibt Lizenzen.
Errichtung und Betrieb erfolgen über eine eigene Gesellschaft, an der die Beteiligten — einschließlich der Kommune — nach der gewählten Struktur beteiligt sind.
Einzelne Bausteine werden mit fachlich geeigneten Anlagenbauern, Betrieben und Forschungseinrichtungen umgesetzt. Diese sind eigenständige Unternehmen; ihre Technologien stehen ihnen zu.
Schreiben Sie uns mit Gemeinde oder Standort, verfügbaren Reststoffmengen, möglichen Wärmeabnehmern und dem Anlass. Wir arbeiten ohne Kontaktformular und ohne Telefonhotline.
Diese Darstellung beschreibt CIRCULIS auf funktionaler Ebene. Die konkrete Verschaltung der Bausteine, die Auslegung der Wärmestufen sowie die Verfahren, aus deren Zusammenwirken der geschlossene Verbund entsteht, sind nicht Gegenstand dieser Darstellung.
Es handelt sich um geschütztes Know-how und um den Gegenstand vorgesehener Schutzrechtsanmeldungen. Eine Offenlegung erfolgt ausschließlich nach Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung und erst nach Sicherung des Prioritätsdatums.
CIRCULIS™ ist eine Marke der IMS New Technologies AG. Angaben zu Erträgen, Kosten, Wirkungsgraden und Wirtschaftlichkeit sind standortabhängig und werden erst im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung beziffert.
CIRCULIS™ ist eine Marke der IMS New Technologies AG. Der Systemansatz und das zugehörige Know-how sind geistiges Eigentum der IMS New Technologies AG; Schutzrechtsanmeldungen sind vorgesehen. Technologien, Anlagen und Bezeichnungen von Partnerunternehmen stehen diesen zu; sie werden auf dieser Seite nicht benannt.
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